Ankommen – Osteopathie Ruth Maria Krämer | funktionelle Osteopathie und craniosacrale Therapie

funktionelle Osteopathie und craniosacrale Therapie

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Funktionelle Osteopathie und craniosacrale Therapie

Das Bindegewebe bildet die Faszien: das Umhüllungs-, Gleit- und Haltenetz für jede Struktur im Körper, seien es Knochen, Gelenke, Muskelfasern oder Organe. Es bildet außerdem die flüssige Grundstruktur, die Matrix, die all unsere Zellen umfließt und über osmotische Vorgänge versorgt.

Gibt es Einschränkungen durch Verklebungen oder Verletzungen im Bindegewebe wird dadurch eine Stauung hervorgerufen, die zu einer verminderten Versorgung der betroffenen Region führt. Die Anhäufung von Stoffwechselabfällen und die verminderte Sauerstoffversorgung führen zur Reizung der Nervenenden und damit zu Schmerz.

Die Funktionelle Osteopathie befasst sich mit der äußeren und inneren Beweglichkeit des Bindegewebes, wobei der Teilbereich der craniosacralen Therapie dabei den Schwerpunkt auf den Bereich zwischen Schädel (latein. cranium) und Kreuzbein (latein. sacrum) setzt. Bei der osteopathischen wie auch bei der craniosacralen Behandlung werden vorliegende Spannungsmuster zart erspürt und mit feinen und dabei äußerst effektiven Impulsen ausgeglichen.

„Stillgelegte“ Bereiche werden wieder eingebunden und belebt, die Versorgung des Gewebes verbessert und damit die Selbstheilung ermöglicht.

Die Arbeit an Gelenken, Kiefer, Wirbelsäule oder Becken verbindet sich in der osteopathischen Behandlung mit der Normalisierung der funktionellen Bewegungsmöglichkeiten über das so genannte „Unwinding“ (engl.: Entwirren). Dabei lösen sich Blockaden wie Verspannungen im Nacken, Kiefer, Rücken- oder Schulterbereich in zeitlupenhaft flüssige Bewegungen auf, an Stelle von Verhärtung und Enge treten Raum und Geschmeidigkeit.

Bewährt haben sich die Osteopathie und die craniosacrale Therapie unter anderem bei folgenden Beschwerden:

  • Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-HWS-Problematiken
  • LWS-Probleme, Ischias, Iliosacralgelenk (ISG)-Beschwerden
  • orthopädische Probleme in der Schwangerschaft, z.B. Schmerzen in Becken, Symphyse oder Rücken
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kiefergelenksbeschwerden, Zähneknirschen, Zähnepressen
  • Tinnitus, Schwindel
  • Spannungszustände, Schlaflosigkeit, Stress
  • degenerative orthopädische Erkrankungen, z.B. Arthrose von Knie, Hüfte, Schulter
  • Überlastungssymptome wie Tennisellbogen, „Mausarm“, Sehnenscheidenentzündung, Fersensporn
  • funktionelle Beschwerden im Becken, Bauch- und Brustraum, z.B. Oberbauchsyndrom, Reizmagen, Atemeinschränkung durch Zwerchfellverspannung oder Blasenprobleme nach der Schwangerschaft 

Osteopathie für Kinder siehe Seite „Kinderbehandlung“.